Freundliche Moleküle – Die Chemie der ätherischen Öle
Im Seminar "Freundliche Moleküle" werden die Zusammenhänge von Inhaltsstoffen der ätherischen Öle und ihren wunderbaren gesundheitlichen Aspekten multimedial vermittelt. Mit verschiedenen Modellen aus Legosteinen, Kastanien, Holzperlen usw. Dazu der Aromachemie-Rap, Molekülestellen, Zeichnen. Das ist Chemie für alle verständlich und auch noch lustig.

20. + 21. Februar 2010 in Feldkirch, Vorarlberg, Österreich Info
16. bis 18. April 2010
in Konstanz als Teil 2 von "Wunderwerk Pflanze",
im Rahmen der Aromatherapie-Ausbildung an der "Akademie am See" Infos hier
NEU: Sie können als Vorbereitung auf den Kurs hier kostenlos den Teil 1 eines neuen Fernkurses runter laden.
24. + 25. April 2010 in Uster bei Zürich/Schweiz Info
10. Juli 2009 in Raisting bei München Info

Evidenzbasierte Aromatherapie - Wissenschaftliche Studien über die Wirkweisen von ätherischen Ölen
Die meisten wissenschaftlichen Studien gibt es über die antimikrobielle Wirkung von natürlichen Duftmolekülen. Einige der Wirkmechanismen sind auch bereits geklärt, beispielsweise dass ätherische Öle die Zellmembranen der Krankheitserreger empfindlich stören können. Bakterien werden buchstäblich ‚undicht‘ beispielsweise durch Teebaumöl, sie verlieren K-Ionen, die sie für ihren aggressiven Stoffwechsel benötigen. Viren erleiden durch bestimmte Inhaltsstoffe in ätherischen Ölen Schäden an ihren ‚Antennen‘, sie können nicht mehr ohne Weiteres an ihren Wirtsorganismen andocken.
Es gibt ein Vielzahl von spannenden Studien zum Einfluss des Geruchssinnes auf unser Wohlbefinden, auf Krankheiten wie Morbus Alzheimer und Parkinson. Ätherische Öle regulieren Neuropeptide und Neurotransmitter (Gehirn’hormone’) und können so die Stimmung und den mentalen Gesundheitszustand nachweisbar beeinflussen. Manche Inhaltsstoffe können eine Krampfneigung durch Epilepsie verhindern helfen, andere wirken wie moderne Alzheimer-Medikamente, indem sie dem geschädigten Gehirn wieder mehr Acetylcholin zur Verfügung stellen. Über all diese Themen werde ich an folgenden Terminen berichten - gut verständlich aus der Sicht einer Naturheilkundlerin.
Zweitages-Seminar in Wien
13. - 14. Februar 2010, Info
Vortrag im Rahmen des "Tag des ätherischen Öles" in LInz, Österreich
13. November 2010 Info
Indian Head Massage
Unser Name „Schampoo“ erinnert an das wohlige Massieren der Kopfhaut, das manche Friseure bei uns nur noch andeuten. Die Indische Kopfmassage oder „Champi“ ist ein wichtiger Bestandteil der Ayurveda Medizin, insbesondere als traditionelle Form der Selbsthilfe und Vorbeugung vor stressbedingten Krankheiten. „Jede“ Mutter pflegt(e) mit der Kopfhaut-Massage (teilweise mit bedufteten Kokos-Öl-Mischungen) die Gesundheit ihrer Familie. Auch bei Barbieren/ Friseuren in Indien ist die wohltuende Anwendung noch verbreitet.
Unsere Redewendungen „mir liegt eine Last auf den Schultern“, „mir brummt der Schädel“ und „jeder hat sein Päckchen zu tragen“ erinnern daran, was wir unseren Schultern und dem Kopf ständig zumuten. Die neunzig Muskeln im Kopf- und Gesichtsbereich werden in unseren Breiten eher durch eine stressgeplagte und unzufriedene Mimik als durch ein befreiendes Lachen „trainiert“.
Mit der Indian Head Massage schaffen wir sanfte, aber wirksame Abhilfe.
Sie ist
> sehr einfach an einem Tag zu lernen
> sicher & schmerzfrei
> überall anwendbar
> bestens für sensible Menschen geeignet
Zudem ist kein lästiges Entkleiden nötig.
16. März 2010 in Linz, Österreich, Info
26. April 2010 in Uster bei Zürich/Schweiz Info
24. September 2010 in Uster bei Zürich/Schweiz Info

Psycho-Aromatherapie
Absolues und Duftextrakte, ihre besonderen Inhaltsstoffe und ihre Wirkung auf die Seele
Die Struktur einiger Inhaltsstoffe in Absolues (Jasmin, Champaca, Tuberose etc) und vanilleduftenden Extrakten (Vanille, Benzoe, Tonka) ähneln verblüffend dem chemischen Aufbau von Neurotransmittern. Also Botenstoffen in unserem Gehirn, die für die Stimmungslage verantwortlich sind. Vielleicht ist das das Geheimnis des Wohlbefindens, das uns die kostbarsten Duftstoffe uns vermitteln können... Wir werden gemeinsam unsere Favoriten erschnuppern und anhand eines neuartigen Kartensystems die damit verbundenen "Kräfte" des jeweiligen Duftes entschlüsseln.
21. April 2010 in München
Dufte Öle für graue Zellen
Wie Demenzen vom Verlust des Riechsinnes angekündigt werden und was wir mit ätherischen Ölen dagegen tun können - Wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre Umsetzung in der Pflege
Ätherische Öle sind gerade bei demenziellen Erkrankungen eine nicht zu unterschätzende Behandlungsoption. Duftmoleküle, aus denen ätherische Öle bestehen, sind sehr klein und fettlöslich und haben daher eine besondere Affinität zu lipidartigen Strukturen wie den Zellmembranen. Sie können sich dort anlagern und beispielsweise Ionenkanäle beeinflussen. Manche Bestandteile von ätherischen Ölen durchdringen auch die Blut-Hirn-Schranke und fördern an unterschiedlichen Stellen die zerebrale Durchblutung. Mit modernen bildgebenden Verfahren wie der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) lässt sich bildlich darstellen, dass Duftstoffe bestimmte Gehirnareale stimulieren, was zu einem gesteigerten zerebralen Blutfluss führt. Die verstärkte zerebrale Durchblutung bewirkt in diesen Bereichen eine Signaländerung, weil sich das Verhältnis von oxigeniertem und desoxigeniertem Hämoglobin verändert. In einer Studie an acht freiwilligen Probanden – darunter einer Dame, die nicht mehr riechen konnte – zeigte sich beispielsweise, dass der Blutfluss im Gehirn nach Inhalation von 1,8-Cineol (in den Ölen vieler Eukalyptusarten, Ravintsara, Myrte Ct. Cineol, Cajeput und Niaouli enthalten) signifikant erhöht war. Ähnliches zeigten auch Tierexperimente. Sie belegen, dass der Inhaltsstoff die Bewegungs-Zentren im Gehirn beeinflusst. In den letzten 10 Jahren sind Wissenschaftler - vor allem mit Hilfe der verfeinerten bildgebenden Verfahren - den Verschaltungen zwischen dem Riechen und der geistigen Gesundheit eine Spur näher gekommen. Darüber werde ich auf einem Vortrag im Rahmen des Kongresses 'Ätherische Öle in der Psychiatrie' an der Universitären Psychiatrischen Klinik in Basel berichten.
15. Oktober 2010, Basel Info
Melissenernte und Destillation im Rottal
Wie preiswert ätherische Öle sind, erfahren Sie auf diesem praxisnahen Feld-Tag im idyllischen Rottal. Denn kaum jemand ahnt, wie viel Arbeit es macht, hochwertige Düfte aus kontrolliert biologischem Anbau zu produzieren. Helfen Sie mit! Graben, jäten, ernten und destillieren Sie zusammen mit zwei engagierten Produzenten! Lernen Sie ganz nebenbei wie man Heilpflanzen vermehrt und genießen Sie wertvolle Momente mit allen Sinnen.
(momentan kein öffentlicher Termin) Landkarte Rottal hier