(oder Die Mädels vom Niederrhein zu Gast in Irland)
Um 5.00 Uhr starteten wir in Kamp-Lintfort. Wir das sind 7 Frauen vom Niederrhein, die bis dahin noch nicht ahnen konnten, welch tolle Reise ihnen bevorstehen würde.
Kamp-Lintfort --- Frankfurt Hahn
Frankfurt Hahn --- Kerry ( Irland)
Kerry --- Glengarriff

Der erste Eindruck war toll. Wir fuhren auf der landschaftlich schöneren Strecke und machten bei einem alten Friedhof und bei Ladies View halt. Nachdem wir trotz des Navis (genannt Trixie) 2 Runden durch Killarney gedreht hatten, gings raus aus dem Auto, rein in den Naturpark mit der Beischtigung der alten Abbey.Schwer beeindruckt fuhren wir weiter, größtenteils auf der linke Spur. Bis wir nach kurzer Fahrzeit raus aus dem Auto und rein in den Lidl stürmten. Im Lidl wurde der Grundstein für eine sehr harmonische Zeit gelegt. Innerhalb kürzester Zeit (12 Minuten) war der Wochenvorrat für die ganze Bande angelegt. Jetzt fuhren wir endlich Non- Stop Richtung Glengariff, wo wir wohlbehalten ankamen und von Eliane und Markus begrüßt wurden. Voller Begeisterung nahmen wir unseren Sommersitz in Beschlag. Sofort lernten wir auch 2 der 3 Nordlichter kennen: Andreas und Susanne aus Itzehoe. Nachts trudelte noch Anja aus Hamburg ein. Mit den zwei Nachzüglern die am Montag anreisten war unsere Gruppe dann komplett.Der Abend bestand aus Guinness, Kamin, Räuchern und einem guten Schlaf.

Tag 2:
Während den meisten schon ein Rundgang durch den hauseigenen Park genüge tat, stand Uschi stundenlang auf der Vermisstenliste. Die Zeit ist schließlich kurz und Irland ist groß dachte sie sich. Krönung des Tages war ein Rundgang durch Glengarriff mit anschließenden Essen und Trinken in einem typischen Irish Pub.

Tag 3:
Ab Dienstag war dann Schluss mit lustig. Den Kopf zwar voller Moleküle, darum wären wir fast verhungert, hätten wir nicht unsere seminareigene Hotelfachfrau Taschi mitgebracht, denn während der Lerneinheiten hat sie unser Essen zubereitet. Unsere erste Exkursion führte uns nach Garnish Island, wo es sowohl Pflanzenreichtum als auch Sandwiches gab. Seele, Geist und Körper gestärkt fuhren wir mit dem Boot wieder zurück. Fazit: Garnish Island ist far nisch schlecht.

Tag 4:
Eliane hat uns sehr anschaulich, in lockerer Atmosphäre, mit Phenolringen umkreist und mit so seltsamen Sachen wie Monoterpenketone beworfen. Am Nachmittag stand eine Exkursion in den Bamboo Park an. Immer in Begleitung unseres Good Boys Tommy (ein Border Collie). Hier konnten wir die Pflanzenschätze Südirlands in ihrer üppigsten Form betrachten Palmen, Eukalyptus und viele mehr. Und während wir die Schäfchen, die wir unterwegs oft sahen, sehr süß fanden, sah Olga in jedem Lamm einen potenziellen Festtagsbraten. Erkenntnis des Tages: Nur ein Lamm in der Pfanne ist ein gutes Lamm.

Tag 5:
Tag 5 begannen wir wieder mit viel Biochemie-Theorie. Am Nachmittag war dann die Indian-Head-Massage angesagt. Sehr entspannend. Zum wachwerden hat Eliane uns dann mit ihrem Aromatherapie-Rap beschallt.Später gabs die sehr geheimnisvolle Begegnung mit dem Oud-Öl. Abends haben wir dann Das Parfüm von Patrick Süßkind geschaut.

Tag 6:
Man könnte diesen Tag als Natur-Wunder-Irland beschreiben. Mystische Steinkreise mit Spürbaren energiefeldern ( nicht immer aber immer öfter). Mizen Head, ein toller Aussichtspunkt, und anschließend gabs ein Bad im Meer. Herlich erfrischend der Antlantik.Abends wurde zusammen gekocht, geräuchert und Geschichten wurden vorgelesen oder Engelkarten gelegt.

Tag 7
Das Umland von Glengariff und Besichtigung einer alten Burg waren Programm des Samstag Morgens. Unsere Taschi hatte genug von Natur und Co und fuhr mit Mama und Carmen nach Bantry zum shioppen.Am Nachmittag war ein Beusch bei Eliane undMarkus angesagt. Wir hatten dort die Möglichkeit an einer Schwitzhütte teilzunehmen. Aus Paris kam der Leiter des Schwitzhütte Uwe Backhaus angereist. Eine tiefe, warme Erfahrung.

Tag 8
Wir wollen niemals auseinander gehen. Wir haben um unser Leben gesungen, aber es musste sein. Nach einer Woche Natur pur neue Freundschaften (hoffentlich fürs Leben), viel Biochemie, Guinness, Wein, gutes Essen mussten wir Irland verlassen. Die Ryanair hat uns gut und sicher wieder nach Frankfurt Hahn geflogen. Abends waren wir alle wieder zu Hause und um viele Erlebnisse reicher.
Danke an Eliane und Markus für die tolle Zeit.
endlich haben wir es geschafft......
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lieben gruß taschi